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Jazz at Berlin Philharmonic / KIND OF COOL

10.12.2014 - 20:00 Uhr

Berliner Philharmonie - Kammermusiksaal
Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin

Wolfgang Haffner - Schlagzeug
Jan Lundgren - Klavier
Pascal Schumacher - Vibrafon
Dan Berglund - Bass
Dusko Goykovich Trompete
Jukka Perko Saxofon
Thomas Quasthoff Gesang
Schlagzeuger der Berliner Philharmoniker

Wolfgang Haffner , der schon als 18-Jähriger Mitglied in der Band des Jazz-Posaunisten Albert Mangelsdorff wurde, ist heute der wohl bekannteste deutsche Schlagzeuger. Er arbeitet nicht nur mit der Crème de la Crème der hiesigen Jazzszene zusammen (und das generationenübergreifend, von Klaus Doldinger bis zu Till Brönner und Michael Wollny), sondern ist auch auf internationalem Parkett überaus erfolgreich: US-Stars wie Pat Metheny, Michael Brecker, Chuck Loeb und John Abercrombie vertrauen seinem unbestechlichen Drive und seiner inspirierenden Kreativität ebenso wie skandinavische Größen von Nils Landgren bis Lars Danielsson. Aufgrund seines druckvollen und dynamischen Spiels ist Haffner zudem auch einer der gefragtesten Begleiter von Rock- und Pop-Stars wie Chaka Khan, den Fantastischen Vier und der britischen Downbeat-Band Nightmares on Wax. In der philharmonischen Jazzreihe trifft Wolfgang Haffner nun auf die Schlagzeuggruppe der Berliner Philharmoniker, um jene Klangwelten zu erforschen, in denen sich der athletische Einsatz der Spieler, die physische Präsenz und Wucht der Klänge und der Farbenreichtum des Instrumentariums zu einer faszinierenden, körperlich-sinnlichen Musik verbinden, nicht umsonst ist die Aura der Extremsportart ein unverzichtbares Element der Trommelkunst. Kind of Cool hat Wolfgang Haffner das Programm genannt, mit dem er sich den Berliner Jazzfreunden präsentierte.


50 Jahre Jazzfest Berlin
30. Oktober bis 2. November 2014
Das im Jahr 1964 unter dem Namen "Berliner Jazztage" gegründete Jazzfestival zählt zu den ältesten Europas.

www.berlinerfestspiele.de

DO 30.10.2014

ELLIOTT SHARP

Tribute: MLK Berlin '64
Elliott Sharp, guitar, tenor sax
Eric Mingus, Tracie Morris, text, vocals
Alex Harding, baritone sax
Terry L. Greene, trombone
Dave Hofstra, bass, tuba
Don McKenzie, drums
R. Luke Dubois, visuals

Vor 50 Jahren eröffnete Martin Luther King, Jr. die Berliner Festwochen und widmete den ersten Berliner Jazztagen ein persönliches Vorwort. Das Jazzfest Berlin erinnert an dieses Ereignis und vergegenwärtigt die unvermindert aktuellen Botschaften des Bürgerrechtlers mit einem vielschichtigen Festivalprojekt, das der New Yorker Multi-Instrumentalist Elliott Sharp gestaltet. Sein Portfolio reicht von Jazz- und Noise-Improvisationen über Math-Rock, Kompositionen für Streichquartett und Kammerensemble bis zu Techno und Blues. Bei alledem offenbart sein Schaffen immer wieder auch eine sozialkritische Komponente, wobei er sich auf die bewährte Zusammenarbeit mit den Poeten und Performern Tracie Morris und Eric Mingus verlassen kann.

http://www.elliottsharp.com

EVA KLESSE QUARTETT

Eva Klesse, drums
Evegeny Ring, alto sax
Philip Frischkorn, piano
Robert Lucaciu, bass

Sie ist eine Schlagzeugerin, die in den Kategorien einer Band denkt. Gerade 28 Jahre alt, findet Eva Klesse ihren Zugang zum Jazz in feinsinnigen Klangerkundungen und im Interplay mit ihrem Quartett. Die aus NRW stammende Musikerin hat in Leipzig studiert - zunächst Medizin und schließlich doch jenes Fach, zu dem sie sich innerlich berufen fühlt und das ihr zum Lebensinhalt wird: Jazz. Mühelos wirkende Leichtigkeit durchzieht das Spiel dieser Gruppe, die das Jazzfest als Neuentdeckung präsentiert. Mit ungebremster Lust an musikalischer Expressivität weiß Eva Klesse ihre Mitspieler anzufeuern, mit ihnen neue Terrains zu erobern und eine ganze Palette von Stimmungen auszuloten - von leisen, zart hingetupften melancholischen Tönen bis zu rasanter kollektiver Kraft.

http://www.evaklesse.de/EVAKLESSE/Eva_Klesse.html

FRANCESCO BEARZATTI Tinissima 4tet 'Monk'n'Roll'
Francesco Bearzatti, reeds
Giovanni Falzone, trumpet
Danilo Gallo, bass
Zeno De Rossi, drums

Den Titel des Programms darf man wörtlich nehmen. "Monk'n'Roll" greift in die Traditions-Kiste von Thelonious Monk, um Themen des Jazz-Klassikers ebenso virtuos wie genüsslich mit Hits aus Rock und Pop durcheinanderzuwirbeln. Dabei geht es dem aus Udine stammenden Saxofonisten Francesco Bearzatti nicht um den kleinsten gemeinsamen Nenner, sondern um eine gleichermaßen explosive und intelligente Mixtur. Mit Intuition, Präzision und diebischer Freude paart er Monks "Bemsha Swing" mit dem Disco-Klassiker "Good Times" von Chic oder "'Round Midnight" mit dem Police Hit "Walking On the Moon". Hier wird zusammengeführt, was eigentlich nicht zusammengehört, und heraus kommt ein unbeschreibliches Hörvergnügen.

http://www.evaklesse.de/EVAKLESSE/Eva_Klesse.html

Fr. 31.10.2014

ARCHIE SHEEP QUARTET
Archie Shepp, sax
Carl Morisset, piano
Darryl Hall, bass
Steve McCraven, drums

Archie Shepp spielte um 1960 mit Cecil Taylor und Bill Dixon und gehörte wenig später zum engeren Kreis von John Coltrane, bei dem er 1965 auf dem Album "Ascension" mitwirkte. Sein "Cry" ging unter die Haut, seine Themen waren oft politisch oder sozial motiviert. Im Laufe der Jahre verschmolz er glühenden Avantgardismus wieder stärker mit traditionellen Elementen aus Blues, Gospel und Spiritual, ohne Kompromisse einzugehen, was seine Spielgesinnung anbelangt.

http://www.archieshepp.net

GET THE BLESSING
Jake McMurchie, tenor & baritone sax
Pete Judge, trumpet, flugelhorn
Jim Barr, e-bass
Clive Deamer, drums, vocals

Pate stand das Ornette Coleman Quartet, nach dessen Song "The Blessing" sie sich bei ihrer Gründung 2000 benannt haben. Seitdem hat sich Get The Blessing den Ruf als eine der interessantesten und non-konformistischen Jazz-Formationen Englands erspielt. Ihre Improvisationen sind unvorhersehbar, ihre vielschichtigen Klangwelten hypnotisch, und ihre von Hip-Hop, Dub und Lo-Fi durchtränkten Grooves sind zupackend intensiv. Kein Wunder, denn die Heimatstadt von Get The Blessing ist Bristol, wo Jim Barr und Clive Deamer bereits in den Neunzigern mit der Trip-Hop Legende Portishead die Popwelt aufwirbelten.

http://www.theblessing.co.uk

SOWETO KINCH
Soweto Kinch, alto & tenor sax, rap
Moses Boyd, drums
Nick Jurd, bass, e-bass

Als Soweto Kinch Ende der neunziger Jahre mit Jazz Jamaica oder Gary Crosby's Nu Troop (unter anderem beim Jazzfest Berlin 2000) in Deutschland auftauchte, wurde der junge Altsaxofonist aus Großbritannien als fulminanter Nachfahre von Eric Dolphy, Ornette Coleman und dem englischen Jazzpionier Joe Harriott gepriesen. Soweto Kinch genügte es jedoch nicht, sich an der Vergangenheit zu messen, er wollte eigene Wege beschreiten. Mit seiner speziellen Mischung aus frei improvisiertem Jazz, Versatzstücken seiner karibischen Vorfahren und dem gerappten Zoom auf den Alltag in britischen Großstädten eroberte er sich schnell eine weit über die Jazzgemeinde hinausgehende Anhängerschaft. Soziales Engagement gepaart mit multikulturellem Traditionsbewusstsein erklärt bis heute die außerordentliche Dringlichkeit seiner Musik.

http://www.soweto-kinch.com

Sa. 01. 11. 2014

DANIEL HUMAR QUARTET
Daniel Humair, drums
Emile Parisien, sax
Vincent Peirani, accordion
Jérôme Regard, bass

Ausgerechnet "The Last Man Standing" des ersten Festival-Jahrgangs 1964 sitzt - am Schlagzeug: Daniel Humair! Der aus der Schweiz stammende Schlagzeuger zog bereits 1958 nach Paris, wo er im Spiel mit US Jazzgrößen zu einer unverzichtbaren Bank des amerikanischen Jazz in Europa wurde. Noch wichtiger erscheint die Schlüsselrolle, die Daniel Humair bei der Emanzipation des europäischen Jazz zukommt - sei es in der Zusammenarbeit mit George Gruntz oder in dem bahnbrechenden Trio mit Joachim Kühn und J. F. Jenny-Clark. Mit seinem "Sweet & Sour" Quartett stellt Daniel Humair erneut seinen Instinkt für hochtalentierte jüngere Musiker unter Beweis. Der Saxofonist Emile Parisien hat in den letzten Jahren so ziemlich alle französischen Jazzpreise abgeräumt, unter anderem den "Prix Django Reinhardt", der auch Vincent Peirani im letzten Jahr verliehen wurde. Der aus Nizza stammende Akkordeonist zählt zu den Shooting Stars der französischen Jazzszene. Im Verein mit dem äußerst flexiblen Jérôme Regard am Bass und dem Altmeister an den Drums gibt es eine Garantie: Spielfreude pur.

http://www.danielhumair.com

WDR BIG BAND & KURT ELLING
Kurt Elling, vocals
Richard DeRosa, conductor & arrangements
Johan Hörlen, Karolina Strassmayer, Olivier Peters, Paul Heller, Jens Neufang, reeds
Wim Both, Rob Bruynen, Andy Haderer, Ruud Breuls, John Marshall, trumpet
Ludwig Nuss, Shannon Barnett, Andy Hunter, trombone
Mattis Cederberg, bass trombone
Frank Chastenier, piano
Paul Shigihara, guitar
John Goldsby, bass
Hans Dekker, drums

Musik kann viele Funktionen erfüllen, sie dient seit jeher auch als Vehikel für Emotionen, sie eignet sich ideal als Sprachrohr zum Ausdruck von Freude und Trauer oder von Freiheit und Unterdrückung. Das letztgenannte Gegensatzpaar ist Thema des Konzerts der WDR Big Band beim Berliner Jazzfest 2014. Und weil sich der Fall der Berliner Mauer in diesem Jahr zum 25. Mal jährt, rückt das Festival den Freiheitsgedanken in den Mittelpunkt. Zusammen mit dem amerikanischen Sänger Kurt Elling bringt die WDR Big Band das Projekt "Freedom Songs" auf die Bühne, das sich mit diesem stets aktuellen politischen Thema auseinandersetzt. Der Jazz bildet in den Arrangements von Richard DeRosa einen Schwerpunkt, jedoch beinhaltet das Programm auch Songs aus anderen Genres unterschiedlicher Epochen - gemäß dem Motto: Die Gedanken sind frei.

http://kurtelling.com
http://www1.wdr.de/radio/orchester/bigband/

SO. 02. 11. 2014

JASON MORAN AND THE BANDWAGON
Jason Moran, piano
Tarus Mateen, bass
Nasheet Waits, drums

Der New Yorker Pianist Jason Moran ist eine Ausnahmeerscheinung im amerikanischen Jazz. Begriffe wie Avantgarde und Tradition stellt er mühelos auf den Kopf. Vor 14 Jahren gegründet, gehört sein Trio The Bandwagon zu den stabilsten Formationen des aktuellen Jazz in New York. Selten gingen Traditionsbewusstsein und Erneuerungsstreben so eng zusammen wie im Spiel dieses Musikers, der die ganze Geschichte des Piano-Jazz assimiliert hat und darüber hinaus so viel Eigenes einbringt, dass er stilbildend wirkt. Wenn sich Jason Moran Aspekten der Musik von Thelonious Monk oder Fats Waller widmet, steckt das voller futuristischer Power.

http://www.jasonmoran.com

JASON MORAN: FATS WALLER DANCE PARTY
Jason Moran, piano
Lisa Harris, vocals
Leron Thomas, trumpet
Tarus Mateen, bass
Charles Haynes, drums

Als Europa-Premiere präsentiert das Jazzfest Berlin anschließend Jason Morans neuestes Projekt: die Fats Waller Dance Party. Wenn Moran mit diesem Programm in Amerika auftritt, rufen die Veranstalter dazu auf, die Tanzschuhe mitzubringen. Moran kommentiert: "Erinnert man sich heute an Fats, Duke Ellington, Fletcher Henderson oder Earl Hines, so spielten sie die populäre Musik ihrer Zeit: Tanzmusik." Jason Morans Stride-Architektur ist unvergleichlich elastisch. Humor und Traditionsbewusstsein stehen sich bei ihm niemals im Weg. Und Rückblick ist bei ihm immer zugleich Ausblick. "Fats Waller", bekennt Jason Moran, "war zu seiner Zeit ein Provokateur. Das kommt daher, dass er nicht nur Pianist und Sänger war, sondern auf der Bühne fast wie ein MC immer auch all das kommentierte, was um ihn herum passierte." Mit seiner Fats Waller Dance Party schlägt Jason Moran tollkühn eine Brücke über ein jazzmusikalisches Jahrhundert.

http://www.bluenote.com/news/jason-moran-meshell-ndegeocello-fats-waller

MOSTLY OTHER PEOPLE DO THE KILLING
Thomas Heberer, trumpet
Jon Irabagon, soprano & c-melody sax
David Taylor, bass trombone
Ron Stabinsky, piano
Brandon Seabrook, banjo, electronics
Moppa Elliott, bass
Kevin Shea, drums, percussion

Mittlerweile reicht die Nennung der sechs Buchstaben MOPDtK aus, um bei einer rapide gewachsenen Fangemeinde Neugierde und Begeisterung zu entfachen. Markenzeichen der New Yorker sind äußerste Flexibilität und musikalisches Können, kombiniert mit Tolldreistigkeit und trockenem Humor. Die Band mit den legendären Live-Auftritten würfelt alle Parameter des Jazz rücksichtslos durcheinander, weiß in ganz unterschiedlichen Jazzstilen das subversive Element aufzuspüren und dieses in ihre frappierenden Collagen zu integrieren. Für das aktuelle Projekt "Red Hot" wurde das Quartett um Banjo, Bassposaune und Stride-Piano aufgestockt. Ziel der neuesten Attacke ist der "Hot Jazz" der späten zwanziger und frühen dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts - oder was immer sich die Sieben darunter vorstellen. Heiß geht es her in diesen Vexierbildern aus Historie und Gegenwart, eklektisch und anachronistisch, aber nie respektlos. Der amerikanische Jazz Kritiker S. Victor Aaron hat es auf den Punkt gebracht: "Die neuen Jazz-Rebellen huldigen den originalen Jazz-Rebellen."

http://www.hotcuprecords.com/mopdtk_bio.html


MARCIN WASILEWSKI TRIO, feat: Joakim Milder
A-Trane Berlin, Bleibtreustraße 1 / Ecke Pestalozzistraße, 10625 Berlin
13. 10. 2014, http://www.a-trane.de
ECM CD Release: «Spark of Life»

Marcin Wasilewski (p)
Slawomir Kurkiewicz (b)
Michal Miskiewicz (dr)
feat: Joakim Milder (sax)

Das vierte ECM-Album des Wasilewski Trios ist um einen Gast reicher, und zwar den schwedischen Saxofonisten Joakim Milder. Die Musiker haben gemeinsam, dass sie die Musik von Krzyzstof Komeda lieben. Komedas «Sleep Safe and Warm», das für Polanskis Rosemary’s Baby geschrieben wurde, werden durch das Trio wieder zum Leben erweckt. Wasilewski schafft es eine perfekte Balance zu schaffen zwischen den eigenen hochmelodiösen Liedern von Marcin sowie Cover-Songs, z.B. von Herbie Hancock, Slawomir Kurkiewicz und Grazyna Bacewicz. Das Trio ist äußerst einfallsreich und hat dieser Jahr bereits zwei Alben bei ECM veröffentlicht.


Ratskeller Schmargendorf
Berkaer Platz 1, 14199 Berlin - Wilmersdorf

Der vor mehr als 30 Jahren eingeschlafene Jazz im Ratskeller Schmargendorf soll reanimiert werden

Martin Weiss Family Ensemble
28.09.2014 - 20:00 Uhr Sonderkonzert
Romani Weiss g, Janko Lauenberger g, Gigi Reinhardt, Manolito Steinbach g, Andre Loos b, Ganz im Stil von Django Reinhardt & Hot Club de France, also Sinti - Jazz vom Feinsten!

Sir Gusche Band
02.11.2014 - 11:00 Uhr
Back to the Roots

Toby Tones
09.11.2014 - 11:00 Uhr
Jazz - Frühschoppen Blue Bayou Jazzband
16.11.2014 - 11:00 Uhr
Jazz - Frühschoppen

Dixie Brothers
23.11.2014 - 11:00 Uhr
Jazz-Frühschoppen

Tower Jazzband
30.11.2014 - 11:00 Uhr
Jazz-Frühschoppen

Umbrella Jazzman
07.12.2014 - 11:00 Uhr
Jazz-Frühschoppen

Blue Bayou Jazzband
14.12.2014 - 11:00 Uhr
Jazz-Frühschoppen

Lousiana Hot Jazz Company
21.12.2014 - 11:00 Uhr
Jazz-Frühschoppen

Omega Jazzband
04.01.2015 - 11:00 Uhr
Jazz - Frühschoppen


Europäischer Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis 2015
European Young Artists' Jazz Award Burghausen 2015

Jury

Prof. Joe Viera, Leitung
Künstlerischer Leiter der Internationalen Jazzwoche Burghausen,
Leiter des Zentrums für zeitgenössische Musik Burghausen

Roland Spiegel
Musikredakteur für Jazz und Klassik beim Bayerischen Rundfunk

Ralf Dombrowski
Musikjournalist (Süddeutsche Zeitung, Bayerischer Rundfunk, Jazzthing,
Jazzzeitung u.a.), Buchautor und Fotograf

Reinhard Köchl
Musikjournalist (Jazzthetik, Augsburger Allgemeine u. a.),
Kultur-PR und Buchautor

Bewerbungsschluss

Bewerbungsschluss ist der 31.10.2014. Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt, die vollständig und spätestens zu diesem Termin in der Geschäftsstelle der IG Jazz eingegangen sind.


IMPRESSIONEN vom BERGMANNSTRASSENFEST
27. - 29. Juni 2014


SO LONG, ERIC! Generalprobe und Podiumsdiskussion
Kleiner Sendesaal des RBB, Masurenallee 8 - 14, 14057 Berlin
19. 06. 2014 - 19:00 Uhr

Hommage an ein musikalisches Schwergewicht

Vor 50 Jahren starb der große Impulsgeber des "New Thing" im Alter von 36 Jahren in Berlin. Eric Dolphy war im Frühjahr als Mitglied der Charles-Mingus-Band zu einer Europatournee aufgebrochen und plante, sich danach in Paris niederzulassen. Bevor er sein neues Domizil beziehen konnte, kam er für einen dreitägigen Konzertaufenhalt nach Berlin, der am 27. Juni in der Jazz Galerie Tangente begann. Begleitet wurde er dabei auch vom Vibrafonisten Karl Berger, der, wie bereits berichtet, bei zwei großen Veranstaltungen am 19. und 20. Juni im Sendesaal des Berliner Kulturradios rbb unter dem Motto "So long Eric" mit dabei ist.
Fünfzig Jahre nach Eric Dolphys Tod findet in Berlin ein Festival statt, das Dolphys kompositorischen Werken gewidmet ist. Um seine Kompositionen zu würdigen, kommen Musiker zusammen, die ihrerseits als herausragende Vertreter des zeitgenössischen Jazz gelten. Das Ensemble besteht aus Berliner Musikern und vier Gastmusikern, darunter Han Bennink und Karl Berger, die selbst noch die Gelegenheit hatten, mit Eric Dolphy auf der Bühne zu stehen. Die künstlerische Leitung liegt bei Alexander von Schlippenbach und Aki Takase, von denen auch sämtliche Arrangements stammen. Alexander von Schlippenbach zählt zu den Mitbegründern und wichtigsten Vertretern des europäischen Free Jazz; Aki Takase gilt als eine der kreativsten und vielfältigsten Musikerinnen des europäischen Jazz. Zur Aufführung kommen eine Auswahl an Kompositionen aus seinem Gesamtwerk. Vor dem großen Konzertabend gibt es eine öffentliche Probe, die u.a. Studenten die Gelegenheit bietet die Arbeitsweise der Künstler kennenzulernen. Vor dem großen Konzertabend gibt es eine öffentliche Probe, die u.a. Studenten die Gelegenheit bietet die Arbeitsweise der Künstler kennenzulernen. Am ersten Abend findet zudem eine Podiumsdiskussion mit den Musikern Karl Berger und Han Bennink sowie dem Musikwissenschaftler und Soziologen Dr. Christian Broecking statt, bei der Berger und Bennink von ihrer letzten Zusammenarbeit mit Dolphy berichten. Ferner werden die gesellschaftspolitischen Hintergründe der afroamerikanischen Musik und die Rassismusdebatte der 1960er Jahre näher beleuchtet. Es moderiert Ulf Drechsel (rbb). Künstlerische Leitung: Alexander von Schlippenbach Musikalische Leitung: Aki Takase (JP) Musiker/innen: Karl Berger (US), Han Bennink (NL), Wilbert de Joode (NL), Antonio Borghini (IT), Tobias Delius (GB), Axel Dörner, Rudolf Mahall, Heinrich Köbberling, Alexander von Schlippenbach, Aki Takase, Henrik Walsdorff, Nils Wogram


JAZZDOR STRASBOURG-BERLIN N°08
03.-06. Juni 2014 Berlin KESSELHAUS Kulturbrauerei

Zum achten Mal präsentierte das Festival Jazzdor Strasbourg-Berlin die neuesten Tendenzen des französischen Jazz und einzigartige deutsch-französische Bandprojekte.

VINCENT PEIRANI / ÉMILE PARISIEN (Frankreich)
Vincent Peirani, Akkordeon / Émile Parisien, Saxophon
Ihr erstes Album erscheint im März 2014 bei Act Music. Darauf haben sie Themen von Duke Ellington, Sydney Bechet, Schubert oder gar Deep Purple eingespielt. Mit Nostalgie hat das aber rein gar nichts zu tun. Nein, die beiden gerade mal dreißigjährigen Virtuosen und Shooting Stars des französischen Jazz, ausgestattet mit einem immensen Talent, sind durch und durch auf Zukunft geeicht. Ihre ganze Intensität entfalten sie live auf der Bühne, nehmen den Zuhörer mit höchster Präsenz gefangen, von der ersten bis zur letzten Note. Ein großartiges Duo, von dem man sich ein neues Kapitel der Jazzgeschichte erwarten darf.

LOUIS SCLAVIS / JULIEN DESPREZ / SYLVAIN DARRIFOURCQ (Frankreich) // Premiere
Louis Sclavis, Klarinette / Julien Desprez, Gitarre / Sylvain Darrifourcq, Schlagzeug
Sie lassen sich gar nicht mehr zählen, die jungen Musiker, denen Louis Sclavis zum Durchbruch auf höchstem Niveau verholfen hat. Der Erstauftritt seiner neuen Dreierformation mit zwei Mitgliedern des Power Trios Q verspricht Improvisation ohne Netz – eine Übung, bei der er sich bisher stets als Meister erwiesen hat. Der explosive Gitarrist Julien Desprez und der höchst energische Schlagzeuger Sylvain Darrifourcq werden ihn mit der Kompromisslosigkeit der Jugend und ohne jeden Komplex dorthin treiben, wo Louis Sclavis sich am wohlsten fühlt: Am Limit.

PAPANOSH (Frankreich)
Quentin Ghomari, Trompete, Posaune / Raphaël Quenehen, Saxophon / Sébastien Palis, Akkordeon, Klavier, Orgel / Thibault Cellier, Kontrabass / Jeremie Piazza, Schlagzeug
Hinter dem merkwürdigen Namen verbirgt sich ein junges Jazz-Quintett. Aus Amerika? Könnte sein, denn es schwingt etwas von Mingus mit in ihren bluesigen Suiten. Dem Namen nach könnten sie auch aus Osteuropa kommen, zumal in ihren Bläsersolos der Aberwitz des Balkans aufblitzt. Und doch ist Papanosh eine durch und durch französische Formation. Sie macht Furore, wo immer sie auftritt, mit der puren Energie ihrer Musik, in der sich Honky-Tonky-Piano und Klezmer-Melodien kreuzen.

BENAT ACHIARY / ERWAN KERAVEC “AMETSA“ (Frankreich) !DEUTSCHLANDPREMIERE!
Benat Achiary, Gesang / Erwan Keravec, Dudelsack
Was haben ein baskischer Barde und ein bretonischer Dudelsackspieler einander wohl zu sagen? Auf Jazzdor haben Sie die Gelegenheit, es live zu erfahren. Eines ist dabei sicher: So etwas werden Sie nicht so bald wieder hören! So „french“? Mag sein, aber im Dialog dieser beiden Musiker, gegründet auf vollkommenes, gegenseitiges Verständnis, erwächst aus den Wurzeln ihrer jeweiligen Regionalkultur etwas Universelles. In einem gemeinsamen Atem entfalten sie, zwischen Gipfeln und Atlantik, die zeitlosen Melodien einer neuen, nie gehörten Form des Blues.

EDWARD PERRAUD SYNAESTHETIC TRIP (Frankreich) !DEUTSCHLANDPREMIERE!
Edward Perraud, Schlagzeug, Electronics/ Benoit Delbecq, Klavier / Arnault Cuisinier, Kontrabass, Electronics/ Bart Marris, Trompete, Flügelhorn, Electronics
Mit dem Trio Das Kapital hat sich der Drummer Edward Perraud in Frankreich wie in Deutschland einen Namen als Klangfarbenjongleur gemacht. Perraud, wohl nicht von ungefähr auch noch Fotograf, entfaltet seine Tonpalette mit höchst eindringlichen Melodien als rotem Faden. Der Motor der „synästhetischen“ Reise ist die Energie des Quartetts: Aus afrikanischer Tradition, Pop und zeitgenössischem Jazz werden die erstaunlichsten Grooves hervorgezaubert. Die Bilder gleiten heran und vorbei, wie in einem endlosen Roadmovie, die Szenen klopfen detailreich ans Ohr, und jeder einzelne Zuhörer fügt sie als souveräner Regisseur zu seinem eigenen Film zusammen.

DIE HOCHSTAPLER (Frankreich / Deutschland / Italien)
Pierre Borel, Alt-Saxophon / Louis Laurain, Trompete / Antonio Borghini, Kontrabass / Hannes Lingens, Schlagzeug
Vier junge Musiker, zwei Franzosen, ein Deutscher und ein Italiener, die zwischen Paris und Berlin pendeln. Ihr Name steht für ihren Umgang mit der Tradition: Komplexlose Ironie. Vor allem Anthony Braxton und Ornette Coleman machen sie zum Ausgangspunkt für ihren eigenen, spannenden und humorvollen Diskurs, der die Vorgänger ehrt, indem er sie überwindet. Sie sind emblematisch für eine junge Generation, die mit Grenzen nicht mehr viel am Hut hat, seien sie nun geografisch oder musikalisch.

THEO CECCALDI TRIO (Frankreich)
Théo Ceccaldi, Geige / Valentin Ceccaldi, Cello / Guillaume Aknine, E-Gitarre
Ein Trio nur aus Saiteninstrumenten, inklusive einer E-Gitarre: Schon die Besetzung ist ungewöhnlich. Und die Musik, die sie machen, ist es nicht weniger. Fast ohne es zu merken, swingt sie ungeheuer, schlüpft mal ins Blues- und mal ins Rock-Kostüm und in so manchen anderen Anzug. Mit Humor, Virtuosität, Raffinesse und rückhaltloser Energie erfinden der Gitarrist Guillaume Aknine und seine Komparsen neue, nie gehörte musikalische Formen.

HANS LÜDEMANN T.E.E. ENSEMBLE (Deutschland / Frankreich)
Hans Lüdemann, Klavier / Yves Robert, Posaune / Silke Eberhard, Alt-Saxophon, Bass-Klarinette / Alexandra Grimal, Tenor Saxophon / Théo Ceccaldi, Geige / Ronny Graupe, Gitarre / Sébastien Boisseau, Kontrabass / Dejan Terzic, Schlagzeug, Percussion
Europa, jetzt! So könnte das Motto dieses deutsch-französischen Oktetts lauten. Angeführt wird es vom Pianisten und ECHO JAZZ-Preisträger 2013, Hans Lüdemann, und der Rhythmus-Gruppe seines Trios Rooms. Acht Musiker also, acht äußerst unterschiedliche Diskurse – und doch verschmelzen sie im Dialog zu einer gemeinsamen Stimme, über den Rhein und alle anderen Grenzen hinweg. Ihre Musik – ganz im Zeichen von Reise, Bewegung und Begegnung stehend – vereint elektronische Elemente mit dem vollen, timbre-reichen Sound eines reifen, strahlenden Oktetts.

CARAVAGGIO (Frankreich)
Bruno Chevillon, Kontrabass, Electronics / Benjamin de la Fuente, Geige, Gitarre, Electronics / Samuel Sighicelli, Klavier / Eric Echampard, Schlagzeug
Seit zehn Jahren strebt die düstere, sinnliche Musik von Caravaggio der Erfüllung zu, die jetzt erreicht scheint: Sie entführen uns durch endlos scheinende Landschaften zu immer neuen Horizonten: Hier ein Anflug von Pink Floyd, dort ein Funken Electro. Und beim mächtigen Rhythmus-Duo eine solide Dosis Rock. Dazu zahlreiche Zitate aus dem Kino, von Werner Herzogs Aguirre bis hin zu Dennis Hopper. Die Kompositionen von Benjamin de la Fuente und Samuel Sighicelli bestechen durch ihren Sinn fürs Detail und ihr Gespür für Dramaturgie, sowie durch packendes, musikalisches Storytelling, getragen von einem Kollektivsound, der die Wände zittern lässt.

JOZEF DUMOULIN AND THE RED HILL ORCHESTRA (Frankreich / USA)!DEUTSCHLANDPREMIERE!
Jozef Dumoulin, Fender Rhodes/ Ellery Eskelin, Tenor Saxophon / Dan Weiss, Schlagzeug
Jozef Dumoulin, Hexer auf allen Tastaturen, traktiert schon lange mit Vorliebe das Fender Rhodes, nach allen Regeln der Kunst und mit unverhohlenem Vergnügen. Mit jedem neuen Partner erweitert er seinen Aktionsradius, zwischen Avantgarde-Jazz, hemmungslosem Electro-Groove und dem Genre Spuk-Lied. Für seine ersten Auftritte in Europa hat er sich seine Komparsen in der New Yorker Szene gesucht. Die Begegnung zwischen Jozef Dumoulins Fender Rhodes, dem Tenorsaxofon von Ellery Eskelin und dem mehrdimensionalen Schlagzeug von Dan Weiss verspricht - im Wortsinn - Unerhörtes.

ORCHESTRE NATIONAL DE JAZZ OLIVIER BENOÎT
„Europa Paris“ (Frankreich) !DEUTSCHLANDPREMIERE!
Olivier Benoît, Gitarre / Bruno Chevillon, Kontrabass, E-Bass / Sophie Agnel, Klavier/ Paul Brousseau, Klavier / Theo Ceccaldi, Geige/ Fabrice Martinez, Trompete, Flügelhorn, Saxhorn / Fidel Fourneyron, Trombone, Euphonium / Hugues Mayot, Saxophon, Klarinette / Alexandra Grimal, Saxophon / Jean Dousteyssier, Klarinette, Tenor Saxophon / Eric Echampard, Schlagzeug
Vor kurzem erst zum neuen Leiter des renommierten Orchestre National de Jazz ernannt, hat Komponist und Gitarrist, Olivier Benoît, das Orchester für sein jüngstes, ehrgeiziges Projekt inzwischen neu zusammengestellt: Den Versuch, den urbanen Herzschlag mehrerer, europäischer Hauptstädte musikalisch einzufangen. Auch Berlin steht dabei auf dem Programm, aber beginnen musste die Reise natürlich zwangsläufig in Paris, zählen doch die beteiligten Musiker alle zu den interessantesten Solisten des französischen Gegenwartsjazz. Gestützt von einer nervösen, brodelnden Rhythmus-Section, entwerfen sie Spontan-Porträts europäischer Großstädte des beginnenden 21. Jahrhunderts.î

www.jazzdor-strasbourg-berlin.eu
Jazzdor-Strasbourg-Berlin 2014 auf YOUTUBE
www.facebook.com/jazzdor


COCO SCHUMANN's 90. Geburtstag
Geburtstagsveranstaltung im Rathaus Schöneberg

Mittwoch, 14.05.2014, 19:30 Uhr
im Willy-Brandt-Saal des Rathauses Schöneberg,
John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin,

Am 14. 05. 2014 wurde der legendäre Berliner Swing-Gitarrist Coco Schumann 90 Jahre. Das feierte er mit vielen Gästen im Willy-Brandt-Saal des Rathauses Schöneberg. Es wurde musiziert, gesungen, gelesen und geredet. Musikalisch zu erleben waren unter anderem Kalle Böhm (Saxophon, Flöte und Gesang), Sven Kalis (Schlagzeug), ein Kontrabassist, die Berliner Band „Weirdo Stompers“ und andere Überraschungsgäste.

Gratulanten waren u. a. Staatssekretär Björn Böhning, Chef der Senatskanzlei, Gregor Gysi, Steffen Kampeter, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Walter Momper, ehem. Regierender Bürgermeister von Berlin und die Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg Angelika Schöttler.


XJAZZ Debüt 2014 - Ausverkaufte Konzerte und prallgefüllte Clubs

Am Wochenende vom 8. - 10.5. ging die erste Ausgabe des XJAZZ Festivals in Berlin über die Bühne. Und soviel steht schon fest: Das XJAZZ Festival wird eine neue Institution in der Stadt. 48 Bands in 5 Clubs und einer Kirche, mehr als 9500 Zuschauer, viele Konzerte fast bis ganz ausverkauft, ein magisches Festivalflair und begeisterte Reaktionen beim Publikum. Neben den erwarteten Highlights wie Schwarzmann (Henrik Schwarz & Frank Wiedemann), Samúel Jón Samúelsson BigBand, Nightmares on Wax und Emilíana Torrini, waren es oft gerade die Konzerte in den kleineren prallgefüllten Clubs die für Begeisterung sorgten. Vor den Konzerten von Micatone, ADHD, Three Fall, Igor Osypov Quartet oder dem Melt Trio bildeten sich an den Eingängen Schlangen wie man sie sonst eher von angesagten Elektro-Clubs kennt. Ebenso bei den teilweise sehr spät angesetzten intimen Konzerten in der Emmaus Kirche wurden so gut aufgenommen, dass es wie z.B. bei Lambert keine freien Plätze mehr gab. Im Bi Nuu legte die Creme de la creme der Berliner Clubszene bis in den frühen Morgen auf und die Türsteher hatten alle Hände voll zu tun das Publikum zu vertrösten, das keine Karte mehr bekommen hatte.
Parallel wurde jeden Abend im FluxBau Hardbob gejammt - und das vor einem Publikum, das man von der Altersstruktur und Kleidungsstil her eher in einem Electro-Club vermuten würde. Alles in allem ist das Konzept des Festivals voll aufgegangen. Durch die Wahl der Spielstätten und der Art der Kommunikation wurde ein sehr gemischtes und auffallend junges Publikum erreicht. Durch das gleichberechtigte Nebeneinander von internationalen Topacts in besonderen Konstellationen und lokalen jüngeren Bands unterschiedlichster stilistischer Ausprägung waren die Konzerte gleichmässig gut besucht.

Das Festival findet 2015 im selben Zeitraum statt: 9.-11. Mai in Berlin Kreuzberg.
Quelle: XJAZZ

CHRIS ADAMS TRIO ’68
Christoph Adams – voc, piano
Paul Kleber – bass
Felix Astor – drums
featured artists:
Florian Menzel – tp
Jan von Klewitz – as

FLUXTET
Rebecca Trescher – Klarinette, Bassklarinette
Julian Bossert – Altsaxophon, Klarinette
Phillip Staffa – Gitarre
Friedrich Betz – Bass
Tilman Herpichböhm – Schlagzeug

ADHD
Óskar Guðjónsson – Saxophones
Ómar Guðjónsson – Guitars, Basses
Davíð Þór Jónsson – Hammond orgel, Moogs, Rhodes, Piano, Bass
Magnús Trygvason Eliassen – Drums

AMBIQ
Max Loderbauer – buchla200e analog synthesizer
Claudio Puntin – clarinets, mini mallets, electronics
Samuel Rohrer – drums, kaoss pad, electronics

DAVID FRIEDMAN & PETER WENIGER – DUO ÈLEGANCE
David Friedman – vibes
Peter Weniger – sax

NAKED JAZZ JAM
Eric Vaughn – Drums
Lisa Bassange – vocal
Sebastian Studnitzy - tp